Beim Autokauf gibt es immer zwei Möglichkeiten: Den Neuwagenkauf und den Gebrauchtwagenkauf. Der Kauf vom neuen Fahrzeug kann bei einem in Deutschland gelegenen Händler stattfinden, aber auch einen EU-Neuwagen betreffen. Soll ein Gebrauchtfahrzeug angeschafft werden, gibt es die Möglichkeit, von privat zu kaufen oder über einen Händler; letzterer bietet sehr oft gute Preise für eine Tageszulassung, den Jahreswagen oder Leasing-Rückläufer an. Bei jedem Autokauf entscheidet sich der Käufer zunächst für die gewünschte Marke und ein entsprechendes Modell; danach wird über Extras nachgedacht und ein günstiges Angebot gesucht. Extras können beim Neuwagenkauf konfiguriert werden, sodass das neue Fahrzeug wirklich wunschgemäß ausgestattet ist – beim Gebrauchtwagen muss man einen Glückstreffer landen oder eventuell Kompromisse in Kauf nehmen.
Der Neuwagenkauf
Meistens steht der Neuwagenkauf in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Gebrauchtwagenverkauf – der „alte“ muss weg, wenn der „neue“ bezahlt werden soll. Dies spielt eine Rolle bei der Finanzierung; der Neupreis reduziert sich sozusagen um das Geld, das man für den Gebrauchtwagen noch bekommt. Wichtig ist beim neuen Fahrzeug, dass man eine Probefahrt absolviert, um zu gewährleisen, dass man mit seiner Wahl – immerhin mehrere Zehntausend Euro teuer – auch wirklich zufrieden ist. Den Kauf abzuschließen, ohne das Auto gesehen zu haben und damit gefahren zu sein, birgt das Risiko, dass man beispielsweise den Sitzkomfort vermisst, das Fahrzeug nicht abschätzen kann und ähnliches. Bedenken sollte man eine eventuelle Lieferzeit, die je nach Hersteller und Modell wenige Wochen bis einige Monate dauern kann. Den Gebrauchtwagen schon zum Verkauf anzubieten, bevor man das neue Fahrzeug zugesichert bekommt, ist also ebenfalls mit einem gewissen Risiko verbunden.
Der Gebrauchtwagenkauf
Schwieriger wird der Autokauf, wenn es sich um ein Gebrauchtfahrzeug handelt, mit dem man die nächsten Jahre unterwegs sein möchte. Immerhin lauern hier einige Gefahren. Dies könnte ein geschickt versteckter, reparierter Unfallschaden sein, den ein Privatverkäufer verschweigt, um den Wertverlust nicht hinnehmen zu müssen. Ferner müssen alle Papiere stimmig sein; auch das Nachweisheft über Kundendienste sollte man sich zeigen lassen, sofern das Auto als scheckheftgepflegt veräußert wird. Internetangebote sind oft lukrativ; private Inserenten bieten ihre Autos auf Autobörsen an. Auf eine Besichtigung zu verzichten oder Geld zu bezahlen, ohne Kaufvertrag abgeschlossen und Fahrzeug gesehen zu haben, ist sträflicher Leichtsinn.